Versorgungsausgleich

Spezialisiert auf alle Fragestellungen von Beamten und Soldaten zum Versorgungsausgleich

 

 

Rechtsanwalt Stege

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Frau Pietzka, spezialisierte Chefsekretärin

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VERSORGUNGSAUSGLEICH | ABÄNDERUNG
Nahezu jede zweite Ehe von Beamten im Schichtdienst sowie bei Soldaten wird geschieden. Der Versorgungsausgleich ist vielfach der werthaltigste Teil der Auseinandersetzung: € 100 Versorgungsausgleich entsprechen ca.  € 23.000 Kapitalwert.. Entsprechend sorgfältig und überlegt sollte damit umgegangen werden. Statt der gesetzlich vorgesehenen hälftigen Teilung eines jeden Versorgungsanrechts sind Vereinbarungen häufig günstiger für beide Seiten. Hierzu beraten wir Sie kompetent und verlässlich.
Abänderungen eines „alten“ Versorgungsausgleichs können bei einer Abweichung von 5 % bei einem zu übertragenden Versorgungsanrecht durchgeführt werden. Ein entsprechender Antrag kann 6 Monate vor Eintritt in den Ruhestand oder bei Rentenbezug durch den geschiedenen Ehepartner bei Gericht gestellt werden. Das Vorgehen sollte immer in zwei Stufen durchgeführt werden. In der ersten Stufe wird anhand neuer Auskünfte der Versorgungsträger geprüft, ob überhaupt abgeändert werden kann. In einer zweiten Stufe wird geprüft, wie sich die mögliche Abänderung finanziell auswirken würde, ob es sich tatsächlich lohnt. Erst dann sollte ein gerichtlicher Abänderungsantrag gestellt werden. Auch die so genannte Mütterrente erlaubt vielfach eine Abänderung, ebenso häufig eine geänderte Bewertung von Zusatzversorgungen.
Allerdings sind gerade bei Abänderungsverfahren zum Versorgungsausgleich – wie auch im Scheidungsverfahren selbst – einige „Fallstricke und Stellschrauben“ zu beachten, die besondere Kenntnisse im Familien- und zwingend auch im Beamten- und Soldatenrecht erfordern. Fälle von vorzeitigem Ruhestand sind „Risikofälle“ und sollten immer erst nach spezialisiertem Rat vorangetrieben werden. Überzahlungen an den geschiedenen Ehegatten während der Dauer eines gerichtlichen Abänderungsverfahrens können von diesem unter dem Gesichtspunkt der ungerechtfertigten Bereicherung vielfach zurückgefordert werden. Dieses wird häufig übersehen und es geht teilweise um ganz erhebliche Summen.
Info-Veranstaltungen zu der vielfach schwierigen Thematik sind bundesweit möglich und bisher vielfach und äußerst erfolgreich für verschiedene Gewerkschaften, Berufs- und Soldatenverbände durchgeführt worden. Rufen Sie uns gerne an, wir helfen Ihnen verlässlich weiter.

Bernd Stege
Rechtsanwalt in Bremen
Das neue Versorgungsausgleichsgesetz | Tod des Ex-Ehegatten / Mögliche Bedeutungslosigkeit der 36-Monats-Frist | Mütterrente, Auswirkungen auf den „alten“ Versorgungsausgleich | Versorgungsausgleich – Eine Baustelle


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